Ergänzung zu „So ein neuer Akku ist wie ein neues iPhone, Nananananana“

Auf Twitter habe ich einen Kommentar zu meinem gestrigen Beitrag über meinen neuen iPhone-Akku bekommen, das es schön gewesen wäre vorher und hinterher einen Benchmark laufen zu lassen statt von „gefühlter“ Verbesserung zu sprechen.

Dem stimme ich aus „wissenschaftlicher“ Sicht natürlich zu, hätte ich auch gerne gemacht, hatte aber auf die Schnelle keinen kostenlosen Benchmark gefunden der auch noch auf iOS 10 gelaufen wäre 🙁

Allerdings finde ich persönlich die *gefühlte Verbesserung* auch viel wichtiger als irgendwelche Zahlen.

Das ist wie damals mit den Megahertz- und Gigahertz-Zahlen der Prozessoren, natürlich war da eine möglichst hohe Zahl „wichtig“, und wenn es nur war um dem Kumpel gegenüber mit ein paar hundert Megahertz mehr angeben zu können 😉

Aber viel wichtiger war doch auch da die gefühlte Geschwindigkeit, die „Schwuppdizität„, wie es glaube ich das Computermagazin c’t mal genannt hat.

Und ganz konkret im Falle meines iPhones:

Vor dem Akkutausch war z.B. Evernote für mich unbenutzbar geworden, da ich dort ganze Wörter zuende tippen konnte bevor auch nur der erste Buchstabe überhaupt angezeigt wurde. Ich hatte sogar schon der App selbst die Schuld dafür gegeben, hatte sie extra mal deinstalliert und neu installiert, hat alles nichts geholfen. Und jetzt läuft es wieder flüssig und geschmeidig, so wie es sein soll, und der einzige Unterschied ist der getauschte Akku!